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Terassendach – Konstruktionen

Die Markise ist eine einfache Art, eine Terrasse zu überdachen. Eine Markise dient aber nur als temporärer Schutz vor Sonne oder Regen. Sie wird per Hand oder elektrisch ausgefahren. Leider müssen Markisen bei starkem Wind eingefahren werden, da sie sonst abreißen könnten. Feste Dächer eignen sich sehr viel besser.

Die feste Überdachung der Terrasse

Viel interessanter sind dagegen feste Überdachungen der Terrasse. Meist ist das Dach auf der einen Seite mit dem Haus verbunden. Auf der gegenüber liegenden Seite stehen die Tragpfosten auf ihrem Fundament. Als Grundgerüst wird meist Holz, Aluminium oder Stahl verwendet. Bei einem Glasdach sollte das tragende Gerüst aus Aluminium oder Stahl gewählt werden, da Holz nur in sehr großen Dimensionen die Last des Daches aufnehmen kann.

Gerüste aus Metall wirken auch bei hoher Traglast filigraner. Die Tragpfosten müssen aber gut im Untergrund verankert sein, damit sie auch bei starkem Wind das Dach an Ort und Stelle halten können. Darüber hinaus wird die Terrassenüberdachung mit einer Seitenwand versehen, um vor Wind oder neugierigen Blicken zu schützen. Oft wird das Glasdach mit einem Sonnenschutz versehen.

Um den Sonnenschutz vor Schwitzwasser zu schützen, muss für eine ausreichende Belüftung gesorgt werden. Daher befindet sich der Sonnenschutz auch ein paar Zentimeter unterhalb des Daches. Aber auch andere Materialien wie Holz oder durchsichtiger Kunststoff sind möglich. Beim Kunststoff ist zu beachten, dass die Fläche mit entsprechenden Streben versehen ist, die eine Begehung zum Reinigen ermöglichen.

Das Glasdach

Das verwendete Glas muss bruchfest sein. Dieses Verbundglas kann in der Regel eine hohe Last wie Schnee oder eine Person tragen. Es gibt dieses Glas auch mit UV-Filtern oder einer Thermobeschichtung. Der Sonnenschutz ist meist aus Stoff und kann wie eine Markise bewegt werden.

Es gibt flache Dächer mit einer Neigung und auch gewölbte Überdachungen. Hier ist der eigene Geschmack bei der Auswahl gefragt. Aber auch Dächer aus Riet oder anderen Naturstoffen sind denkbar. Auch hier ist die eigene Vorliebe für bestimmte Materialien entscheidend.

Ohne Baugenehmigung geht es nicht

Wer sich eine feste Überdachung für die Terrasse wünscht, sollte vor dem Bau eine Baugenehmigung einholen, denn je nach Gemeinde gibt es hierfür gesonderte Vorschriften. Hierin werden zum Beispiel die Größe und andere baurelevanten Vorgaben genannt. Hier ist noch ein Tipp. Sollte schon eine Überdachung vorhanden sein und erneuert oder ganz neu gebaut werden, ist eine Anfrage beim zuständigen Bauamt unerlässlich.

Oft darf nämlich nur die vorhandene Konstrukt saniert werden und neue Baugenehmigungen sind für den Standort des Hauses nicht mehr vorgesehen. Auch solche Sonderregelungen sollten vor der Planung und dem Bau erfragt werden.