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Gelenkarm oder Kassettenmarkise?

Markisen verfügen allgemein über die Funktion, freie Flächen wie zum Beispiel Terrassen mithilfe einer Bespannung durch ein Markisen-Tuch vor Sonneneinstrahlung oder Regen zu schützen. Dabei sind die beiden am häufigsten verwendeten Typen von Markisen die Gelenkarmmarkise sowie die Kassettenmarkise.

Die Verwendung findet je nach dem Einsatzgebiet der Markise statt, wobei jede Art von Markise Vor – und Nachteile mit sich bringt.

Wie funktionieren die unterschiedlichen Modelle und wie erfolgt die Montage?

Bei der Gelenkarmmarkise erfolgt die Bespannung des Tuches durch zwei Gelenkarme, welche das Tuch von der Gelenkwelle der Markise weg nach außen drücken. Die Markise wird dabei zum Beispiel mit dem Mauerwerk, dem Dachsparren oder der Balkonplatte verschraubt.

Der Neigungswinkel der Markise kann variiert werden, sollte allerdings bei Regen circa 15 Grad betragen, da sich das Wasser sonst auf dem Tuch sammelt und zu Schäden führt.

Kassettenmarkisen besitzen grundsätzlich das identische Funktionsprinzip wie Gelenkarmmarkisen, allerdings wird die Kassettenmarkise von einer Kassette eingeschlossen sobald diese eingefahren ist. Somit ist diese vollkommen geschützt. Die Kassettenmarkise kann Dank ihrer niedrigen Aufbauhöhe sehr vielseitig – zum Beispiel an der Wand, der Decke oder dem Dachsparren montiert werden.

Gelenkarmmarkise
Gelenkarmmarkise

Vorteile einer Gelenkarmmarkise

Die Montage ist einfach durchzuführen, da nur sehr kurz gebohrt werden muss um die Schraubbefestigungen und die Kassetten anzubringen. Dadurch, dass ein elektrischer Antrieb in der Welle der Markise integriert werden kann, können unter anderem Sensoren, welche den Wind, die Sonne sowie den Regen messen verbaut werden und somit zu einer längeren Lebenszeit führen.

Die Bedienung wird durch einen Elektromotor, welcher bei einer größeren Spannweite des Tuches zu empfehlen ist, ebenfalls erleichtert.

Die Gelenkarmmarkise kann durch das Lösen der Schraubbefestigungen sehr leicht demontiert werden, was einen großen Vorteil im Winter darstellt, da das Modell so optimal eingelagert und erhalten werden kann. Außerdem sind die Kosten dieser Art von Markise deutlich geringer als bei einer Kassettenmarkise.

Vorteile einer Kassettenmarkise

Der größte Vorteile ist eindeutig der Schutz bei schlechten Witterungsbedinungen wie zum Beispiel bei Sturm oder im Winter. Diese Markise muss nicht demontiert werden, da sie von einer Kassette umschlossen zu 100% Schutz vor allen Witterungsbedinungen aufweist. Aufgrund der niedrigen Aufbauhöhe ist sie einfach in die Hauswand zu integrieren, bietet noch vielseitigere Verwendungszwecke und wirkt dabei eleganter.

Beide Typen der Markisen besitzen Vor – und Nachteile. Bei der Kassettenmarkise ist der Preis deutlich höher als bei dem Gegenstück. Soll allerdings eine optisch ansprechende und gut integrierbare Markise, welche auch einfach bei schlechtem Wetter zu handhaben ist erworben werden, so ist diese genau richtig.

Die Gelenkarmmarkise wiederum wirkt optisch nicht so elegant und ist außerdem nicht so einfach bei schlechten Witterungsbedinungen zu handhaben.