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Kaminholzunterstand im DIY – einfach selbst machen

Ob für den Sommer zum Grillen oder auch um im Winter am warmen Kamin zu sitzen, Holz braucht man immer, um seinen Kamin zu befeuern. Die Kosten für einen eigenen Kaminholzunterstand sind nicht allzu hoch, wenn man die Montage selbst vornimmt. Im folgenden Abschnitt wird ein Kaminholzunterstand im DIY mit nützlichen Informationen und Bauplan für alle Interessierten vorgestellt.

Für die Lagerung des Holzes bietet sich ein Unterstand für Kaminholz an, der einfach selbst gebaut werden kann. Bedingungen für eine gute Lagerung ist ein trockener, sauberer und sicherer Unterstand. Der Kaminholzunterstand ist daher die beste Lösung, um sein Holz für den Kamin geschützt im Freien lagern zu können.

Wichtig ist hierbei, dass die Holzscheite nicht zu eng beieinander liegen, sodass man sie mehrere Jahre an diesem Ort lagern kann, um das restliche Wasser aus den Scheiten zu entfernen.

Es ist empfehlenswert den Unterstand nach Süden auszurichten, um möglichst viel Wärme durch die Sonneneinstrahlung zu gewinnen, wodurch das Holz auf Dauer deutlich schneller trocknen kann. Die Zirkulation der Luft spielt ebenfalls eine Rolle, weshalb man den Unterstand nicht von allen Seiten abschließen sollte.

Werkzeuge und Material

Für den Bau benötigt man Werkzeuge wie Akkuschrauber, Bleistift, Hammer und Säge. Des Weiteren nimmt man am besten Europaletten oder sonstige Paletten, Pappe für das Dach, Dachpappstifte, Nägel, Holzbalken, Kanthölzer und ein paar Pflastersteine. Sonstige Materialien, die benötigt werden, sind Holzschrauben mit Sternkopf, Schwerlast Winkelverbinder und Flachverbinder. Auch ein Zollstock kann von Nutzen sein.

Bauplatz

Aufstellen sollte man das Ganze an einem ebenen Platz. Dort legt man die Europaletten auf den Pflastersteinen aus und verbindet diese anschließend mit den Winkelverbindern. Der Rahmen wird gebaut, nachdem die Position ermittelt wurde und die Einschlagbodenhülsen eingesteckt wurden. Für die Träger und die Dachkonstruktion müssen diese Hülsen dann fixiert werden. Zuvor sollten alle benötigten Hölzer auf die richtige Länge im geeigneten Winkel abgesägt werden. Dann werden die Pfosten sowie die Rahmenhölzer mit den Winkelverbinder verbunden.

Konstruktion

Nun sägt man die Stützen im richtigen Winkel zu und dreht die Schrauben senkrecht von oben durch. Dazu wird zunächst durch den Dachträger und anschließend in die Seitenstütze geschraubt. Das Vorbohren sollte man hier nicht vergessen, damit die Hölzer nicht brechen oder beschädigt werden.

Nun steht der Rahmen für den Holzunterstand und es kann mit der Konstruktion des Daches begonnen werden. Dazu werden zuerst die Sparren für das Dach auf die zurechtgeschnittenen Rahmenhölzern befestigt und mit Schalbrettern befestigt. Abschließend kann man das Ganze zum Schutz mit einer Holzglasur anstreichen, um ihn vor Witterungseinflüssen zu schützen und länger haltbar zu machen.

Witterungsbeständiges Holz

Man kann auch ein Holz verwenden, welches unter Kesseldruck imprägniert wurde. Das hat den Vorteil, dass es insgesamt noch beständiger und resistenter gegenüber Witterungseinflüssen ist, als die normale Konstruktion. Man sollte gerade bei dem Bau des Daches darauf achtgeben, dass man ein Gefälle einbaut von vorne nach hinten zu den hinteren Pfosten des Rahmens.

Das bewirkt, dass bei Regen das Wasser nach hinten abfließen kann und sich nicht auf dem Dach anstaut. Bei waagrechter Konstruktion könnte dieses Wasser das Dach zu sehr belasten und im Notfall zum Einsturz des Daches führen. Für den Sockel aus Beton muss man auf das richtige Mischverhältnis achten. Am besten nimmt man einen Teil Zement auf sechs Teile Kiessand.