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So begrenzen sie Ihr Grundstück ganz natürlich – Eibe

Die Eibe, auch bekannt als Taxus baccata, gehört zu dem Nadelgehölz. Die Eibe kann als frei wachsender und stehender Baum in Einzelstellung genutzt werden, ebenso aber auch für Hecken, um das Grundstück damit zu begrenzen.

Die Eibe zählt weiterhin zu der Familie der Eiben-Gewächse und es gibt diese in zehn Varianten. Sehr bekannt ist die europäische Eibe, aber auch die japanische Eibe ist sehr beliebt. Letztere ist etwas kleiner und weist hellere und auch breitere Nadeln auf.

Standort

Die Eibe fühlt sich an einem halbschattigen bis schattigem Standort sehr wohl. Die Eibe ist winterhart, verträgt aber die Wintersonne und austrocknende Winde nicht. Das trockene Klima der Stadt verträgt die Eibe sehr gut und in luft-feuchten Gebieten wächst sie noch viel besser.

Wuchshöhe und Wuchsgeschwindigkeit

Bei der Eibe fällt auf, dass sich viele kurze und aufrechte Stämme bilden. Die Krone ist oft rundlich oder hoch-oval und recht unförmig. Das Gewächs wird bis zu 18 Meter groß und kann bis zu 15 Meter breit werden. Sie braucht jedoch einige Jahrzehnte für diese Ausmaße. Im Grunde wachsen die Eiben im Jahr bis zu 25 cm, sind die Bäume älter, ist das Wachstum geringer.

Immergrün

Die Nadeln der Eibe sind immergrün. Sie werden bis zu 3 cm groß und sind oft dunkelgrün mit Spitzen an den Enden. Die Nadel sind recht weich.

Laubabwerfende Hecken

Zu den laubabwerfenden Hecken gehören Eiben nicht. Erstens haben sie kein Laub, sondern Nadeln. Zum anderen verlieren sie die Nadeln zwar schon, aber dies sind nur wenige. Die Eiben machen also wenig Arbeit.

Blüten

Interessant ist bei der Eibe, dass sie entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten vorweist. Die weiblichen Blüten, auch Zäpfchen genannt, werden nur bis zu 1 mm groß und sind fahl-grün. Die Zäpfchen hängen an der Unterseite der Triebe herab.

Die männlichen Zapfen hingegen fallen etwas mehr auf. Sie haben am Ende nämlich einen Büschel von Staubgefäßen. Diese wieder sind grüngelb und sehen schildartig aus. Die Zäpfchen bilden sich im Spätsommer und zeigen dann meist zwischen März und April die Blüten.

Bodenbeschaffenheit

Eiben haben keine besonderen Ansprüche, was den Boden anbelangt. Sie wachsen auf jedem Boden gut. Allerdings gedeihen sie auf kalkhaltigen und lehmigen Böden etwas besser. Sie wachsen aber auch auf sauren und humosen Sandböden. Nur einen Boden mag die Eibe gar nicht und das wäre der Moorboden.

Pflanzen, gießen und düngen

Eiben sollten im Frühjahr gepflanzt werden. Die Pflanzen sollten einen Abstand von 3-5 cm haben, damit sie sich gut enthalten können. Die Pflanzen sollten auch nicht zu tief in die Erde kommen, weil sich das Gehölze sonst nur schlecht entwickeln kann.

Wie diese Pflanzen gegossen werden sollen hängt natürlich von dem Boden ab. Bei Trockenheit sollten die jungen Eiben regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Auch im Winter sollte auf die Wasserversorgung geachtet werden! Gedüngt werden diese Pflanzen einfach mit reifem Kompost.

Blickdichte

Diese Hecken sind natürlich blickdicht, ansonsten könnte man damit ja nicht den eigenen Garten gut abgrenzen. Wichtig ist natürlich der Schnitt, damit die Hecken auch so perfekt wachsen, dass die Blickdichte sich mit der Zeit ergibt.

Schnittverträglichkeit

Bei Eiben handelt es sich um Formgehölz. Dies bedeutet, dass sie schnittverträglich sind und sich gut dabei formen lassen. Wenn die Eibe regelmäßig beschnitten wird, kann sich der blickdichte Wuchs gut entwickeln.

In der Regel reicht es aus, pro Jahr einen Formschnitt vorzunehmen. Nach einem langen und harten Winter, sollte jedoch die Triebe herausgeschnitten werden, die erfroren sind. Radikale Rückschnitte sind nur gelegentlich bei alten Bäumen nötig, weil diese zu stark in die Breite gewachsen sind.