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Ausbesserungsarbeiten im Außenbereich

Nicht nur innerhalb der eigenen vier Wände möchte man es schön haben. Auch im Außenbereich achtet man sehr darauf, dass Haus und Garten ein Blickfang sind. Vor allem, wenn man mit Beton arbeitet, gilt es, einiges zu beachten. Hier ein Überblick, was besonders wichtig ist, wenn man den Außenbereich betonieren möchte.

Beton mischen – so wird es richtig gemacht

Abhängig von der Menge unterscheidet sich die Mischung und Verarbeitung von Beton. Bei kleineren Mengen verläuft diese Prozedur anders, als auf größeren Baustellen. Wenn Sie vorhaben Ihren Außenbereich selber zu betonieren, müssen Sie dabei folgendes beachten;

Beton gilt als sehr vielfältig. Ganz egal ob im eigenen Außenbereich oder auf großen Baustellen, überall nutzt man Beton. Handwerker, die den eigenen Außenbereich gestalten wollen, verarbeiten vor allem Fundamente aus Betonmischung. Hierbei unterscheidet man einige unterschiedliche Typen wie die Bodenplatte, Streifen- und Punktfundamente.

Die Prozedur bei der Mischung von Beton ist so gut wie immer die gleiche. Vorerst wird das Fundament ausgeschachtet und abgesteckt. Als nächster Schritt kommt die Expansionsschicht. Diese muss gründlich angelegt werden. Danach verlegt man eine Folie, die sehr dicht sein muss.

Wenn all das erledigt ist, muss die Betonschalung befestigt und zu Ende verrichtet werden. Dann wird der fertig vermischte Beton in die Schalung eingefüllt. Doch wie wird der Beton eigentlich richtig gemischt? Hier erfahren Sie mehr…

Wichtig für die perfekte Mischung ist auf jeden Fall das Verhältnis der Komponenten. Hierbei teilen sich die Meinungen einzelner Handwerker. Trotzdem gilt das Verhältnis 1:4 als vorteilhaftestes, damit man eine weder zu feste noch zu flüssige Mischung erhält.

Woraus besteht eine Betonmischung?

Entscheidend für eine gute Betonmischung ist die Kenntnis über die richtigen Verhältnisse der einzelnen Komponenten. Wenn die Verhältnisse passend sind, entsteht eine feste, haltbare und robuste Mischung. Ganz egal, ob Sie den Beton als Grundlage für eine spätere Mauer benötigen oder einen Weg damit pflastern wollen, die Konsistenz der Mischung ist in jedem Fall sehr wichtig.

Sofern Sie für Ihren Außenbereich eine kleine Menge an Betonmischung benötigen, können Sie diese problemlos von Hand anrühren, während für größere Mengen ein Betonmischer vorteilhafter ist.

Beton- und Mörtelmischer

Ein Mörtelmischer ist ein Handrührgerät, mit dem Sie kleinere Mengen Beton schnell und einfach vermischen können. Am oberen Ende des Geräts befinden sich Handgriffe, während am unteren Ende eine Drehschraube ist, die sich beim Einschalten des Geräts dreht und so die einzelnen Komponenten miteinander vermischt.

Bei größeren Mengen sollte man einen Betonmischer benutzen. Hierbei gibt man erst einmal zwei Drittel des benötigten Wassers in den Mischer. Als nächstes kommen Kies und Zement zur Mischung. Das Verhältnis ist je nach Festigkeit der gewollten Mischung unterschiedlich. Bevor Sie sich für eine genaue Anleitung entscheiden, sollten Sie wissen, ob Sie Leicht- oder Schwerbeton für die Ausrichtung benötigen. Die Betonmischung sollte etwa 5 Minuten lang gemischt werden, bevor sie angewendet werden kann.

Die Nachbearbeitung

Nachdem der Beton in die Schalung gefüllt wurde, können Sie ihn entweder mit einem herkömmlichen Stock oder mit einem Flaschenverdichter nachbearbeiten. Hierzu stochern Sie Löcher in den Beton. Danach muss der Beton abgezogen und mit frischem Zement bestreut werden. Das hat zum Ziel, dass die entstandene Oberfläche noch härter wird. Nachdem der Beton schließlich verhärtet ist, können Sie abschalen. Entfernen Sie die Betonschalung.

Beton im Sommer und im Winter

Im Sommer sollte der Beton immer ausreichen gewässert werden oder mit einer dichten Folie so isoliert werden, dass keine Feuchtigkeit austreten kann. Im Winter dagegen sollten Sie keinen Beton verarbeiten. Ist dies trotzdem nötig, sollten Sie beachten, dass die fertige Mischung mindestens drei Tage lang bei mindestens 10 Grad gehalten werden kann.

Sollten Sie kleinere Mengen an Beton für die Ausrichtung Ihres Außenbereichs benötigen, können Sie diesen statt im Betonmischer auch in der Schubkarre mischen, was den Transport der Betonmischung erleichtert. Wichtig ist, dass die fertige Mischung sofort verwendet wird, damit sie nicht aushärtet.

Außer dem richtigen Verhältnis der einzelnen Komponenten sollten Sie auch beachten, dass die einzelnen Materialien hochwertig sind, damit Sie lange Freude an Ihrem fertigen Außenbereich haben. Ist das nämlich nicht der Fall, kann es passieren, dass die Oberfläche Risse kriegt oder der Beton zerfällt. Auch kann die Austrocknung der Betonoberfläche im Sommer zu den gleichen Schäden führen. Deswegen sollte man beim Einkauf der Materialien wie Kies und Zement lieber nicht sparen.